Vergangene Veranstaltungen 2022

Montag, 14. November 2022, 19 Uhr  -  Nachbarschaftshaus Helene Kaisen, Beim Ohlenhof 10, 28239 Bremen

Unbekanntes und Neues aus dem Archiv

In einem offenen Werkstattgespräch werden unbekannte und neue Fotos, Dokumente und Geschichten aus dem Archiv der Geschichtswerkstatt Gröpelingen oder auch laufende Recherchen und Hintergrundinformation zu Veranstaltungen des Vereins vorgestellt.

 

(Das abgebildete Photo oben zeigt die Ecke Schwarzer Weg / Klitzenburg.

Bis zum Rangierbahnhof eine noch weitgehend unbebaute Gegend zu

Anfang der 1920er-Jahre).

 

Jeder der sich für die Geschichte des Stadtteils Gröpelingen interessiert ist herzlich willkommen.

 

Die Teilnehmeranzahl ist begrenzt. Eine Anmeldung unter Telefonnummer

0421 – 38 01 64 88 oder per Email an

info@geschichtswerkstatt-groepelingen-bremen.de ist erforderlich.

Samstag, 5. November 2022, 11 Uhr

Stolpersteine im Ohlenhofviertel - ein Rundgang

Dieser Spaziergang führt zu Stolpersteinen, die an das Schicksal der Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft erinnern.

 

Uns ist gelebte Demokratie wichtig, so dass sich Ausgrenzung,
Hetze und Rassismus, wie in der Zeit des Faschismus, nicht wiederholen.

 

Unser Rundgang führt uns durch das Ohlenhofviertel und wird ca. 90 Minuten dauern.

 

Neun Gedenksteine und sechs Orte in Gröpelingen werden wir aufsuchen.
Los geht es am Breitenbachhof / Eingang Barenburg und dann weiter über Bromberger Straße, Seewenjestraße, Ritterhuder Straße  bis

zur Gröpelinger Heerstraße zum ehemaligen jüdischen Altersheim.

 

Treffpunkt für Teilnehmer:  Toreingang zum Breitenbachhof - Höhe Barenburg 20.

Um eine Anmeldung wird gebeten.

 

Montag, 10. Oktober 2022, 19 Uhr. Nachbarschaftshaus Helene Kaisen, Beim Ohlenhof 10, 28239 Bremen

„Lindenhofstraße 24 – die Geschichte eines Hauses“

Die Geschichte eines alten Wohn- und Geschäftshauses in unserem Stadtteil wird vorgestellt.

 

Wer heute an der Ecke Lindenhofstraße / Pastorenweg vorbeikommt ahnt nicht dass dieses Haus bereits 1888 erbaut wurde.

 

Es stand damals an der Dorfstraße in Gröpelingen, die wir heute nur als Lindenhofstraße kennen. Nach der Eingemeindung des Dorfes in das Stadtgebiet von Bremen vor 120 Jahren änderte sich vieles für die Bewohner, auch in der Straße.

Zusammen mit jetzigen Bewohnern werden wir diesen vergangenen Zeiten nachgehen.

 

Die Teilnehmeranzahl ist begrenzt! Eine Anmeldung unter Telefonnummer 0421 – 38 01 64 88 oder per Email an info@geschichtswerkstatt-groepelingen-bremen.de ist erforderlich.

Samstag, 8. Oktober 2022, 15 Uhr

Ein Spaziergang durch Gröpelingen: Auf den Spuren von Kunst und harter Arbeit

Vom Wandbild auf dem Bunker am Pastorenweg kommen wir durch die Lindenhofstraße an die Hafenrandstraße.

Auf dieser Gröpelinger Kulturmeile sind verschiedene Skulpturen und Plastiken zu sehen, die vom harten Leben und den Kämpfen der Arbeiter*innen erzählen.

 

Eine Stadtführung der Volkshochschule in Kooperation mit der Geschichtswerkstatt Gröpelingen

 

Die Teilnehmeranzahl ist begrenzt!  Anmeldung nur über die Volkshochschule.

Montag, 12. September 2022, 19 Uhr  -  Nachbarschaftshaus Helene Kaisen, Beim Ohlenhof 10, 28239 Bremen

Unbekanntes und Neues aus dem Archiv - offenes Werkstattgespräch

Unbekannte und neue Fotos, Dokumente und Geschichten aus dem Archiv der Geschichtswerkstatt Gröpelingen e.V. oder auch laufende Recherchen und Hintergrundinformationen zu Veranstaltungen des Vereins werden vorgestellt.

 

Das abgebildete Photo zeigt die Bäckerei & Konditorei Fischer am Pastorenweg.

 

Jeder der sich für die Geschichte des Stadtteils Gröpelingen interessiert ist herzlich willkommen.

 

Eine Anmeldung unter Telefonnummer 0421 – 38 01 64 88 oder per Email an info@geschichtswerkstatt-groepelingen-bremen.de  ist erforderlich !

Spuren der Geschichte des Schützenhofs

Montag, 11. Juli 2022, 19 Uhr  -  Nachbarschaftshaus Helene Kaisen, Beim Ohlenhof 10, 28239 Bremen

Mit Spaten, Pinsel und Georadar – Ausgrabungen im ehemaligen KZ-Außenlager Schützenhof

Uta Halle, die Bremer Landesarchäologin wird zu diesem Thema

berichten. Dies war bereits vor zwei Jahren geplant, konnte aber wegen der Maßnahmen im Rahmen der Corona-Pandemie nicht stattfinden.

 

Mitglieder und Freunde sind willkommen. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, darum ist eine Anmeldung zwingend erforderlich.

Anmeldung bitte unter Telefonnummer 0421 – 38 01 64 88 oder per Email an

info@geschichtswerkstatt-groepelingen-bremen.de

Das Gelände des Schützenhofs an der Bromberger Straße 117 war im 20. Jahrhundert Schützenhof, Internierungslager und Außenlager des Konzentrationslagers Neuengamme. Heute wird es als Wohn - und Arbeitsort genutzt und die Bremer Schützengilde von 1904 betreibt hier wieder ihren Sport.

 

Unter Leitung der Landesarchäologin Uta Halle und der Historikerin Ulrike Huhn wurde 2018 die Historie dieses Ortes erforscht.  Im Oktober 2019 erschien ein Buch, das Einblick in die Forschung und deren Ergebnisse gibt, aber auch von der wechselvollen Geschichte des Schützenhofs erzählt. 

 

Bei der Geschichtswerkstatt Gröpelingen e.V. wird die Bremer Landesarchäologin Uta Halle am Montag, den 11.Juli 2022 zum Thema „Mit Spaten, Pinsel und Georadar – Ausgrabungen im KZ-Außenlager Schützenhof“ berichten.

 

Eine Anmeldung unter Telefonnummer 0421 - 38 01 64 88 oder per Email an info@geschichtswerkstatt-gröepelingen-bremen.de  ist erforderlich.

 

Wir freuen uns auf Euren Besuch

Karin Pfitzner – Brauer

Vorsitzende der Geschichtswerkstatt Gröpelingen

Weiteres zum Thema Schützenhof :

2010. butenunbinnen. "Gedenken an das KZ-Außenlager Schützenhof"

Ein Filmbeitrag von Holger Bahrs

am 05.05.2010 in

"buten un binnen" (Radio-Bremen-TV)

Sonntag, 26. Juni 2022 - 11 Uhr - Treffpunkt: Ecke Schwarzer Weg 92 / Helmut-Kasten-Weg

Gedenken an Homme Hoekstra

Homme Hoekstra, geboren 1911 in Leeuwarden/Niederlande, kam am 17.06.1943 mit 15 weiteren niederländischen Zwangsarbeitern nach Bremen ins Lager Tirpitz, Schwarzer Weg 92.

Hier war ein Gemeinschaftslager für Zwangsarbeiter der Deschimag / AG Weser.

 

Wegen „Wehrkraftzersetzung“ wurde er am 26.6.1944 mit dem Fallbeil hingerichtet.

 

Das Gelände der ehemaligen Tirpitz–Kaserne gehört heute der Freien Christengemeinde. Seit 1999 erinnert dort ein Mahnmal an seinen sinnlosen Tod.

Die Geschichtswerkstatt Gröpelingen wird an seinem 78sten Todestag seiner gedenken. Interessierte sind willkommen.

Montag, 13. Juni 2022, 19 Uhr  -  Nachbarschaftshaus Helene Kaisen, Beim Ohlenhof 10, 28239 Bremen

Unbekanntes und Neues aus dem Archiv

Neuzugänge und Unbekanntes aus dem Archiv der Geschichtswerkstatt werden vorgestellt: neue Fotos, Dokumente und Geschichten, aber auch laufende Recherchen und Information zu Veranstaltungen des Vereins.

 

Mitglieder und Freunde, die sich für die Geschichte des Stadtteils Gröpelingen interessieren, sind willkommen.

Eine Anmeldung unter Telefonnummer 0421 – 38 01 64 88 oder per Email an info@geschichtswerkstatt-gröepelingen-bremen.de  ist erforderlich.

Sonntag, 12.6.2022, 15 Uhr - Historischer Rundgang Teil 2

Ein historischer Spaziergang von der Luchtbergmühle bis zum Waller Friedhof - mit acht historischen Stationen

Das Leben im Bremer Stadtteil Gröpelingen entwickelte sich zu Beginn des 20. Jahrhunderts rasant. Bei den acht Haltepunkten von der Luchtbergstraße bis zur Morgenlandstraße wird an Wohnen, Lernen und Freizeitaktivitäten, aber auch an politische Kämpfe der Arbeiterbewegung erinnert.

 

Die Teilnehmeranzahl ist begrenzt!. Anmeldung nur über die Volkshochschule.

Samstag, 21. Mai, 15 Uhr - Historischer Rundgang - Teil 1

Ein Spaziergang durch das Lindenhofviertel mit Haltepunkten an 8 historischen Stationen

An verschiedenen Stationen wird die Entwicklung des Dorfes Gröpelingen zum Industrievorort aufgezeigt. Ausgehend vom Dorfkern mit der alten Gröpelinger Kirche führt der Weg zu Hafenbetrieben, die jahrzehntelang das Leben im Stadtteil bestimmten, und in der Lindenhofstraße wird an einige große Bauernhöfe erinnert.

Anmeldung bitte nur über die Volkshochschule ! Die Teilnehmeranzahl ist begrenzt!

Notfalls auf die Warteliste setzen lassen, da ja immer wieder Plätze freiwerden.

Montag, 11. April 2022, 19 Uhr. Ausgebucht. Ein Zusatz-Termin findet am 25. April statt. Siehe Hinweis unten.

Was geschah am 1. April 1902 in Gröpelingen?

Wir laden alle Interessierten zu diesem Themenabend ein.

Ort: im Nachbarschaftshaus „Helene Kaisen“, Beim Ohlenhof 10, 28239 Bremen

 

Zum 1. April 1902 wurde das Dorf Gröpelingen - wie verschiedene andere Teile des Bremer Landgebiets - an die Stadtgemeinde angeschlossen.

 

Das hatte weitreichende Folgen für die Bewohner.  So bekam die Schule einen neuen Namen: Schule in der Vorstadt Gröpelingen. Die Stadt erwarb den Gröpelinger Friedhof und Feuerwehr und Polizei mussten neu organisiert werden. Ebenso gab es Neuerungen im Straßenbau, im Ausbau der Kanalisation und vieles mehr.

 

In den Jahren davor war die Weser begradigt worden. Auf dem neuen Landstrich entstand Platz für neue Betriebe. Die Ansiedlung der

Werft AG Weser auf Gröpelinger Gebiet fand zwischen 1903 und 1905 statt und die Bevölkerung wuchs und wuchs. Die Entwicklung von der Vorstadt zum Stadtteil war nicht aufzuhalten.

 

Die Geschichtswerkstatt Gröpelingen e.V. erinnert am Montag, den 11. April 2022 (ausgebucht. Zusatz-Termin am 25.4.2022 !) an die aus dem Anschluss erfolgenden Veränderungen in unserem Stadtteil.

 

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt; es gilt die 3G-Regel. Eine Anmeldung ist erforderlich per Email unter info@geschichtswerkstatt-groepelingen-bremen.de oder Tel: 0421 – 38 01 64 88.

Achtung !

Für diesen Themenabend am 11. April 2022 um 19 Uhr haben wir bereits ganz viele Anmeldungen erhalten und mußten die Teilnehmer-Liste abschließen. Eine Anmeldung für diesen Termin ist nicht mehr möglich, ABER:


Damit sich weitere Teilnehmer anmelden können, gibt es jetzt einen zusätzlichen Wiederholungs-Termin
am Montag, den 25.4. 22 um 19 Uhr !


Anmeldung hier - oder unter

Telefon 0421 - 38 01 64 88

Wir laden ein: Mittwoch, 20. April 2022, 18 Uhr

Spaziergang durch das Lindenhofviertel

Ausgehend vom Dorfkern mit der alten Gröpelinger Kirche führt der Weg zu Hafenbetrieben, die jahrzehntelang das Leben im Stadtteil bestimmten. In der Lindenhofstraße wird an einige große Bauernhöfe erinnert.

 

Die Teilnehmeranzahl ist begrenzt! Anmeldung erforderlich!


Zu unserem nächsten Themenabend
"Unbekanntes und Neues aus dem Archiv"


am Montag, den 14. März 2022 um 19 Uhr


im Nachbarschaftshaus „Helene Kaisen“,

Beim Ohlenhof 10, 28239 Bremen
lädt die Geschichtswerkstatt Gröpelingen e.V. ein.



Viele Bewohner des Stadtteils beobachten seit Jahrzehnten wie das Haus verfällt, in dem unser ehemaliger Bremer Bürgermeister Hans Koschnick in der Geeststraße immer wieder im Zeitraum vom 1934 bis 1954 gewohnt hat.


Mittlerweile kann man nur noch von einer Ruine sprechen. Die „Initiative Koschnick-Haus“ wird an
diesem Abend von ihren Bemühungen um eine Beseitigung der Schrottimmobilie berichten.
Danach werden wir einen Rückblick auf Geschehnisse auf der "AG Weser“ während der Bremer Räterepublik werfen. Zu diesem wichtigen Ereignis in Bremen stellen wir Neues gemischt mit älterem Material aus unserem Archiv vor.


Die Corona-Pandemie ist noch nicht vorbei. Darum ist die Teilnehmerzahl begrenzt - und eine telefonische Anmeldung oder eine Anmelde-Mail erforderlich !


Es gilt die 2G-Regel (geimpft oder genesen).


Anmeldung per Email unter info@geschichtswerkstatt-groepelingen-bremen.de oder

Telefon 0421 38016488.
 

Montag, den  28. Februar 2022, 17 Uhr - an der Ecke Pastorenweg / Johann-Kühn-Straße.

Stolpersteine im Lindenhof-Viertel

Der Weg führt zu zwölf Stolpersteinen, die zwischen der Lindenhofstraße und dem Waller Friedhof zu finden sind.

 

„Stolpersteine" nennt der Bildhauer Günter Demnig in den Bürgersteig eingelassene zehn Zentimeter große Messingtafeln, die er seit 2004 in Bremen verlegt. Sie sollen den Opfern der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft „Namen und Geschichte wiedergeben, damit sie dem Vergessen entrissen werden“. Dieses Projekt von G. Demnig wird in Bremen getragen von der Landeszentrale für politische Bildung und dem Verein Erinnern für die Zukunft.

 

Was geschah mit Johann Kühn oder auch mit Selma Feldheim? Mitglieder der Geschichtswerkstatt werden an jedem Gedenkstein an die verschieden Schicksale der Opfers erinnern.

 

Nebenbei werden die Teilnehmer auch etwas zu verschiedenen Straßennamen im Lindenhofviertel erfahren.

 

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Eine Anmeldung unter Telefonnummer 0421 – 38 01 64 88 bis zu zwei Tage vor dem Termin ist erforderlich. Die Teilnehmer treffen sich um 18 Uhr an der Ecke Pastorenweg / Johann-Kühn-Straße.

 

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Photo oben: In der Johann-Kühn-Straße erinnern 3 Stolpersteine an Hermann, Rachela und Fanny Littmann. Ein Stolperstein für Johann Kühn wird an der Gröpelinger Heerstraße aufgesucht.